Beerdigungsgeschichte

Die Teilnehmenden stellen sich vor, bei ihrer eigenen Beerdigung dabei zu sein und erfahren, was ihnen wirklich wichtig im Leben ist.
1 bis 100+ Teilnehmende
12 bis 18+ Jahre
Indoor und Outdoor
15 bis 60 Minuten

Beschreibung

Alle Teilnehmenden benötigen einen Stift und ein DIN-A4-Papier. Nun versucht die Gruppenleitung möglichst lebendig eine kleine Geschichte zu erzählen und die Aufgabe zu formulieren.

„Stell Dir vor, Du gehst zur Beerdigung eines geliebten Menschen. Du fährst mit dem Auto zur Friedhofskapelle, parkst und steigst aus. Du betrittst die Kapelle, siehst die Blumen und hörst sanfte Orgelmusik. Du blickst in die Gesichter von Freundinnen und Freunden sowie Angehörigen. Du spürst die gemeinsame Trauer über den Verlust, aber auch das Glück darüber, diesen Menschen gekannt zu haben.
Als Du nach vorne gehst und in den offenen Sarg blickst, bist Du total überrascht. Denn Du selbst liegst im Sarg. Das ist Deine Beerdigung. All die Menschen in der Kapelle sind gekommen, um Dir die letzte Ehre zu erweisen und Dir Liebe und Anerkennung für Dein Leben auszusprechen.
Du suchst Dir einen Platz und wartest auf den Beginn der Trauerfeier. Du wirfst einen Blick ins Programmheft. Es wird vier Reden geben. Die erste hält jemand aus Deiner Familie (Kinder, Brüder, Schwestern, Nichten, Neffen, Tanten, Onkel, Kusinen, Vettern oder Großeltern), die aus dem ganzen Land angereist sind, um dabei zu sein. Die zweite Rede hält einer Deiner Freunde bzw. eine Deiner Freundinnen – eine Person, die einen Eindruck vermitteln kann, wie Du als Mensch warst. Die dritte Rede hält jemand aus Deinem beruflichen Umfeld. Und die vierte Rede hält jemand aus einer Organisation, beispielsweise aus dem Verein, für den Du Dich ehrenamtlich engagiert hast.
Nun denk bitte gründlich nach. Was würdest Du von jedem Redner bzw. von jeder Rednerin gern über Dich und Dein Leben hören? Welche Art von Ehepartner:in, Vater oder Mutter soll beschrieben werden? Welche Art von Sohn, Tochter, Vetter oder Kusine? Welche Art von Freund oder Freundin? Welche Art von Kollege oder Kollegin? Über welchen Charakter sollen die Reden berichten? An welche Beiträge und Leistungen sollen sie erinnern? Schaue Dir die Anwesenden genau an. Was hättest Du gern zu deren Leben beigetragen?
Nun hast Du 20 Minuten Zeit, um Deine Eindrücke zu notieren. Du kannst Stichpunkte aufschreiben, eine ganze Rede schreiben oder auch vier Reden aus den verschiedenen Bereichen.“
Im Anschluss kann eine Runde gestartet werden, bei der die Teilnehmenden sagen, wie sie die Übung erlebt haben.



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